Kundgebung gegen Dresdner Zoo

Anlässlich der 150 Jahrfeier des Dresdner Zoos veranstaltet die Tierrechtsgruppe am Sonntag 8.5. & 15.05.2011 von 14 bis 18 Uhr eine Kundgebung, um sowohl einige in den Medien wenig beachteten Teile der Geschichte des Zoos (insbesondere die Völkerschauen) aufzuzeigen, als auch die gegenwärtige Zurschaustellung nichtmenschlicher Wesen zu hinterfragen und zu kritisieren.

Die Mauern, Käfige und Gitter von Zoos sind Sinnbilder für eine Gesellschaftsform, die auf Ausbeutung, Unterdrückung und Unterwerfung aufbaut. Die Gitterstäbe der Zoos stehen für die Gefügigmachung der Natur und ihrer Ausplünderung. Unzählige Individuen fristen als Publikumsattraktion ihr Dasein, können ihre angeborenen, arteigenen Verhaltensweisen kaum ausüben und sind zu bloßen Schauobjekten degradiert. Zoos sind nicht mehr als ein Sinnbild für die als selbstverständlich geltende Herrschaft über nichtmenschliche Tiere.

Das Halten von Tieren im Zoo ist falsch. Die Geschichte des Zoos zeigt, dass in jeder historischen Haltungsform, Tiere immer Opfer waren: Opfer der Geltungssucht, des Machtstrebens und der ökonomischen Interessen des Menschen. Tiere im Zoo wurden ihrer Freiheit und ihres Lebensrechtes beraubt. Deshalb muss diese Form der Gefangenschaft von Tieren abgeschafft werden!

Tiere im Zoo leiden, tagtäglich.